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LVR-Industriemuseum

Foto-Collage aus acht Fotos mit Fassadenansichten historischer Fabrikgebäude
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LVR-Industriemuseum mit acht Orten

Acht Orte – ein Museum

Wie war das damals im Rheinland, als noch unzählige Webstühle surrten und Schornsteine rauchten? Wie hat die Elektrizität das Leben der Menschen verändert und wie sah die Arbeit an einer Papiermaschine aus?

All das kässt sich heute noch hautnah nacherleben: Im LVR-Industriemuseum. In acht denkmalgeschützten Fabriken wird am authentischen Ort anschaulich die Alltagskultur sowie das Leben und Arbeiten im Industriezeitalter anhand bedeutender rheinischer Industrien präsentiert.

Dabei stehen die zentralen Branchen Metall, Textil, Papier und Elektrizität im Mittelpunkt.

Leitung

Portrait von Dr. Walter Hauser

Dr. Walter Hauser

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Mail: industriemuseum@lvr.de

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Corona-Pandemie

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Museums-Webseite www.synagoge-roedingen.lvr.de über aktuell geltende Regelungen.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

LVR-Industriemuseum Peter-Behrens-Bau, Oberhausen

Eine große Halle mit weißen Regalen aus Stahl. In den Regalen stehen viele alte Dinge, zum Beispiel Ventilatoren oder Küchengeräte.
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Sammlungsobjekte im Zentraldepot des LVR-Industriemuseums

Peter Behrens, Architekt und Pionier des modernen Designs, entwarf für die Oberhausener Gutehoffnungshütte (GHH) das von 1920-1925 errichtete Hauptlagerhaus. Heute wird der Bau vom LVR-Industriemuseum als zentrales Sammlungsdepot für über 300.000 Sammlungsstücke genutzt. In der 5. Etage gibt die Dauerausstellung „Peter Behrens – Kunst und Technik“ Einblicke in Behrens´ Schaffen und während der Umbauphase der Zinkfabrik Altenberg werden im Erdgeschoss wechselnde Ausstellungen gezeigt.

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LVR-Industriemuseum St.- Antony-Hütte, Oberhausen

Ein junger Mann mit kurzen Haaren steht vor einem weißen Haus mit grünen Fensterläden und hält ein Tablet in der Hand.
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Mit der App ins Museum

Die St. Antony-Hütte ist die Geburtsstätte der Ruhrindustrie: 1758 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie vom Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Zum Museum gehört Deutschlands erster Industriearchäologischer Park mit einer rund 1.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsfläche. Ein Abenteuerspielplatz neben dem Museum macht einen Ausflug auch für kleine Gäste zum Erlebnis.

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LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg, Oberhausen

Das Foto zeigt eine ehemalige Fabrik, in der heute ein Museum eingerichtet ist.
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Das Museum der Schwerindustrie in Oberhausen

In der Zinkfabrik Altenberg wurden von 1854 bis 1981 Zinkbleche gewalzt und verarbeitet. Aktuell wird das Museum als Teil des ältesten geschlossen erhaltenen Fabrikensembles des Ruhrgebiets umgebaut. Hier entsteht eine neue Ausstellung, die die Auswirkungen des Industriezeitalters auf das Leben und die Arbeit der Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigt. Trotz der Schließung bietet das Museumsteam gemeinsam mit dem Zentrum Altenberg regelmäßig Veranstaltungen vor Ort.

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LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford, Ratingen

Das Foto zeigt einen Mann, der anderen Menschen eine alte Maschine zum Spinnen von Baumwolle erklärt.
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Historische Spinnmaschinen in Aktion

Die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent – sie steht in Ratingen. Heute ist sie das weltweit einzige Museum, das die Verarbeitung vom Rohstoff Baumwolle zum fertigen Garn an originalgetreu nachgebauten Maschinen zeigt. Historische Kleider und Accessoires präsentieren die glanzvolle Seite der Baumwolle, aber auch die Arbeitsbedingungen der Männer, Frauen und Kinder sind Thema. Das prachtvolle Herrenhaus Cromford neben der Fabrik erzählt von der Fabrikantenfamilie Brügelmann.

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LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Ein Schmied in einem blaukarierten Hemd bearbeitet ein glühendes Werkstück unter einem Fallhammer. Mehrere Museumsgäste schauen ihm dabei zu.
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Museumsschmied im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Eine „Werkstatt für die Welt“ – das war Solingen Ende des 19. Jahrhunderts. Im Museum Gesenkschmiede Hendrichs wird noch heute rotglühender Stahl zu Scherenrohlingen geschmiedet. Schritt für Schritt lässt sich nachvollziehen, wie eine Schere entsteht. Der Museumsshop hält ein erstklassiges Sortiment an Solinger Messer und Scheren bereit. Nebenan bietet die Firmenvilla von 1896 Einblicke in die Lebenswelt der Fabrikantenfamilie. Hier verwöhnt Sie auch das Museumsrestaurant.

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LVR-Industriemuseum Alte Dombach, Bergisch Gladbach

Das Bild zeigt einen Mann, der anderen Menschen zeigt, wie Papier gemacht wird
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Papierschöpfen gehört zum Museumsbesuch dazu

Deutschlands größtes Papiermuseum zeigt, wie Papier einst hergestellt wurde und heute noch wird und was man aus diesem Allround-Talent alles machen kann. Gäste können ein Lumpenstampfwerk oder eine Laborpapiermaschine in Aktion erleben und sich als Papiermacher versuchen. Die mächtige PM4, eine Papiermaschine aus dem Jahr 1889, beeindruckt mit vierzig Metern Länge und fünf Metern Höhe. Zum Museum gehören ein großer Themen-Spielplatz, ein Museumcafé und ein Museumsshop rund um das Papier.

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LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels, Engelskirchen

Das Foto zeigt zwei Kinder und ein Fahrrad
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Strampeln auf dem Stromfahrrad

In der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels – gegründet von Friedrich Engels senior – entstand um 1900 ein Elektrizitätswerk, das auch den Ort mit Strom versorgte. Der Rundgang durch das Kraftwerk mit seinen mächtigen Turbinen, dem imposanten Schwungrad und der historischen Schalttafel vermittelt einen lebendigen Eindruck davon, wie die Kraft des Flüsschens Agger seit 1903 in Strom verwandelt wurde und eine Stromwerkstatt lädt zum Mitmachen ein.

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LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Euskirchen

Das Foto zeigt vier Menschen im Museum, die mit Wolle werfen
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Ein ganz besonderes Märchen: Die Tuchfabrik Müller

Rundgang durch die historische Tuchfabrik Müller beginnen die Maschinen zu surren und demonstrieren, wie aus loser Wolle schönes Tuch wird: eine imposante Krempelmaschine kämmt die Wolle, Webstühle klappern und die Schiffchen schießen hin- und her. Jeden zweiten Sonntag im Monat ist die historische Dampfmaschine in voller Aktion zu bestaunen. Ein museumseigener Fahrradverleih stellt hochwertige Räder zur Verfügung.

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