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Feierabendspaziergänge 2022

Was sind die Feierabendspaziergänge?

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege laden herzlich ein zu „Feierabendspaziergängen“.

Immer am zweiten Dienstag im Monat im Zeitraum von April bis Oktober um 17.30 Uhr erkunden wir gemeinsam in lockerer Runde urbane und ländliche Kulturlandschaften oder Teile davon. Wir wollen vermeintlich bekannte Orte neu sehen und hinter verschlossene Türen blicken oder auch einfach näher kennenlernen.

Unsere Themen sind breit gefächert und richten sich an alle die gerne spazieren gehen und dabei etwas entdecken möchten: Ob Parks, Wohnsiedlungen, Grünanlagen, Friedhöfe oder Industriebrachen, ob Bunker, Kirchen oder Bahnhöfe...

Sie sind interessiert? Neugierig? Dann sind Sie uns herzlich willkommen, besonders wenn Sie gegen 17.00 Uhr Feierabend machen, in den großen Unternehmen und Bürogebäuden arbeiten und ihre Umgebung vielleicht gar nicht so gut kennen.

Haben Sie eigene Ideen oder Vorschläge? Möchten Sie selbst einmal einen Spaziergang leiten? Melden Sie sich bei uns, wir freuen uns auf Ihre Ideen.


Programmheft 2022

+++ Für 2022 gibt es kein Programmheft. Informationen zu stattfindenden Spaziergängen finden Sie auf dieser Webseite, auf der Webseite des Rheinischen Vereins sowie im LVR-Intranet +++

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Über folgenden Link gelangen Sie zum vollständigen Programm der Feierabendspaziergänge 2022:

Programm mit allen Spaziergängen 2022 auf der Kulturlandschafts-Homepage

Programm im September 2022

Mehrere Grabsteine auf dem Kölner Melaten-Friedhof stehen vor einem Hintergrund aus Bäumen und Sträuchern.
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Mehrere Grabsteine auf dem Kölner Melaten-Friedhof stehen vor einem Hintergrund aus Bäumen und Sträuchern. Foto: J. Gregori

Dienstag, 13. September 2022

Lebensgeschichten: Friedhof Melaten

Treffpunkt: Eingang Aachener Straße, gegenüber Hausnr. 253
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Katharina Grünwald hat Geschichte, Kunstgeschichte und Public History studiert. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Digitalisierung von Kulturgut, Erinnerungskultur und dem inhaltlichen Austausch mit Bürger*innen. Sie war 2020-2022 wissenschaftliche Volontärin in der LVR-Abt. Digitales Kulturerbe und befasste sich hier intensiv mit dem Friedhof Melaten und seinen Grabstätten.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Ein Besuch auf dem alten Friedhof Melaten in Köln-Lindenthal ist eine spannende Reise durch die Zeit. Viele bekannte und unbekanntere, interessante Kölner und Kölnerinnen fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Klassizistische Gräber der Kaiserzeit, imposante Familiengruften und Gräber moderneren Ursprungs zeigen darüber hinaus eindrucksvoll den Wandel der Begräbniskultur in Deutschland.Erfahren Sie mehr zur Herkunft des alten Friedhofs und erleben Sie seine einzigartige Atmosphäre. Hinter jedem Grab verbergen sich darüber hinaus Lebensgeschichten von Rheinländer*innen, die die Region so geprägt haben, wie wir sie heute kennen.

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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Bunkerhafen in Ruhrort.
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Bunkerhafen in Ruhrort. Foto: K.-W. Boldt

Dienstag, 13. September 2022

Auf Spurensuche im alten und neuen Ruhrort

Treffpunkt: Ruhrorter Straße vor dem Tausendfensterhaus, ÖPNV Haltest. Tausendfensterhaus
Uhrzeit: 17.30 - 19.00 Uhr
Referenten: Dr. Kai-W. Boldt ist Geograph und Trainer für Kompetenzentwicklung. Er hat sich lange Jahre mit dem Struktur- und Landschaftswandel im Ruhrgebiet beschäftigt, nachzulesen im Buch "Das Ruhrgebiet. Landschaft-Industrie-Kultur". Als gebürtigem Duisburger liegt ihm die Stadt immer noch sehr am Herzen.

Kurzbeschreibung des Rundgangs:

Wir begeben uns auf Spurensuche durch das alte Ruhrort zwischen Industrialisierung und Strukturwandel. Es erwarten Sie spannende Fakten und Geschichten zu Ruhrort, seinen Häfen und zu den Menschen, die hier gewirkt haben. Ausgehend vom alten Werft- und Bunkerhafen führt der Weg Richtung Rhein. Das Ruhrgebiet im Spiegel der Schimanski-Krimis wird dabei ebenso ein Thema sein wie die zukünftige Lage an der wiederbelebten "Seidenstraße".

Die Teilnahme ist kostenlos und nach derzeitigem Stand ist keine Anmeldung erforderlich.

Es gilt die zu diesem Zeitpunkt gültige Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

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