Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Pressemeldung

Zurück zur Übersicht

Neuer Forensikbeirat der LVR-Klinik Düren hat sich konstituiert

Bürgermeister Frank Peter Ullrich zum Vorsitzender gewählt / Rolf Peter Hohn stellvertretender Vorsitzender / Forensikbeirat wichtiges Bindeglied zwischen Klinik und Bevölkerung

Düren/Köln, 30. Juli 2021. Der Forensikbeirat der LVR-Klinik Düren hat sich neu konstituiert. Seine 25 Mitglieder wurden von der Stadt Düren und dem Landschaftsverband Rheinland im Nachgang zur Kommunalwahl 2020 neu bestimmt. Sie wählten in ihrer ersten Sitzung den Dürener Bürgermeister Frank Peter Ullrich als Vorsitzenden und Rolf Peter Hohn, Ratsmitglied und stell. Bürgermeister Dürens, zum stellvertretenden Vorsitzenden des Forensikbeirates.

Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, betont die Bedeutung des Forensikbeirates: „Die Arbeit der LVR-Maßregelvollzugskliniken wird erfolgreich von den Forensikbeiräten unterstützt. Sie setzen sich für die Interessen der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden gleichermaßen ein und schaffen vor Ort eine breite Akzeptanz des Maßregelvollzugs. Ich bedanke mich ausdrücklich für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Forensikbeirates und freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihnen. Vor uns liegen große und wichtige Aufgaben wie der notwendige Ausbau der Kapazitäten und die Umsetzung des neuen Maßregelvollzugsgesetzes, das der Landtag aktuell berät.“

Die Arbeit aller Maßregelvollzugskliniken in Nordrhein-Westfalen wird von Forensikbeiräten begleitet. Diese sollen – wie im Maßregelvollzugsgesetz NRW geregelt – bei der Wiedereingliederung der Patientinnen und Patienten in die Gesellschaft helfen und die Einrichtungen in konzeptionellen und organisatorischen Fragen beraten.


Drei Fragen an Bürgermeister Frank Peter Ullrich, den neuen Vorsitzenden des Forensikbeirates:

1. Wo sehen Sie die Schwerpunkte der Arbeit des Forensikbeirates?

Der Beirat begleitet unterstützt den Betrieb und die Weiterentwicklung der Klinik. Seine Mitglieder lassen sich daher regelmäßig über Aspekte wie Therapie und Sicherheit der forensischen Abteilungen unterrichten. In Düren geht es natürlich auch darum, die hohe Akzeptanz des LVR-Maßregelvollzugs in unserer Stadtgesellschaft weiter zu stärken.

2. In der Bevölkerung gibt es oft Vorbehalte gegenüber forensischen Kliniken und ihren Patientinnen und Patienten. Was bedeutet das für die Arbeit des neuen Forensikbeirates?

Der Forensikbeirat stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen der LVR-Klinik und der Öffentlichkeit dar und unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer staatlichen Aufgabe. Nur ein gut informierter Beirat kann Hilfestellung leisten, Informationen zwischen Klinikvorstand und Forensikbeirat müssen also zeitnah und umfassend ausgetauscht werden. In Düren kennen wir aufgrund der schon in der Vergangenheit gut organisierten Zusammenarbeit keine nennenswerten Vorbehalte. Dies ist bereits ein Erfolg des Forensikbeirates.

3. Versteht sich der Forensikbeirat auch als Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten?

Der Beirat hat keine therapeutischen oder kurativen Aufgaben, kann aber Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Patientinnen und Patienten unterstützen oder auch Anregungen von Patientinnen und Patienten mit dem Klinikvorstand beraten.



Pressekontakt:
Karin Knöbelspies
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7714
Mail karin.knoebelspies@lvr.de

Fotos zum Herunterladen

  1. Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen Foto: Heike Fischer/LVR

    Download Bild (JPG, 479 KB)
  2. Frank Peter Ullrich, Vorsitzender des Forensikbeirates der LVR-Klinik Düren und Bürgermeister der Stadt Düren. Foto: Stadt Düren

    Download Bild (JPG, 71 KB)

Zurück zur Übersicht