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Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

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Gewaltfreiheit in der Kita: Prävention und Intervention in institutionellen Kontexten im Rahmen des gesetzlichen Kinderschutzes

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Gewaltfreiheit in der Kita
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20. Juni 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder haben einen gesetzlichen Anspruch auf gewaltfreie Erziehung, sowohl im familiären als auch im institutionellen Kontext. Daher müssen auch innerhalb der Kindertagesbetreuung präventive Strukturen geschaffen werden, die mögliche Grenzüberschreitungen in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern vermeiden.

Ziel der Fortbildung „Gewaltfreiheit in der Kita“ ist es, das Handeln der Fachkräfte in den Blick zu nehmen und hierbei die Mitarbeitenden für risikoreiche Situationen zu sensibilisieren und ebenso alternative Handlungsmethoden anzubieten.

Es werden Haltungen, Methoden und Maßnahmen diskutiert, die dazu beitragen, Grenzverletzungen, Übergriffen und anderen Formen von Gewalt, vorzubeugen.

Darüber hinaus werden zusätzlich Methoden erprobt, um Abläufe für kompetentes, verantwortungsvolles Handeln zu erarbeiten, falls es dennoch zu einer Grenzverletzung von Erwachsenen gegenüber Kindern in der Kindertageseinrichtung kommt.

Aktuelle Materialien und Literaturhinweise geben den Akteurinnen und Akteuren der Kindertagesbetreuung die Möglichkeit für eine weitergehende Beschäftigung mit der Thematik.

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Bindung und Trauma: Herausforderungen in der Arbeit mit Adoptiv- und Pflegefamilien

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Bindung und Trauma
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26. Juni 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Nicht zuletzt aus der Bindungstheorie stammt die zentrale Erkenntnis, dass Bindungs- und Beziehungserfahrungen für alle Menschen bedeutsam sind und das weitere Leben entscheidend mitprägen. Adoptiv- und Pflegekinder blicken hierzu oftmals auf leidvolle Erlebnisse zurück. Häufig prägen Trennungs- und Verlusterfahrungen, Vernachlässigungen, Gewaltübergriffe oder andauernde Entwertungen, die Bindungs- oder Beziehungstraumatisierungen nach sich ziehen können, ihre Biografie. Hieraus resultieren Anforderungen an Adoptiv- und Pflegeeltern, sowie an die beratenden Fachkräfte in den Adoptions- und Pflegekinderdiensten. Diese müssen in der pädagogischen Praxis Berücksichtigung finden.

Für eine umfassende Einführung in das Thema konnten wir die Dipl. Psychologin Dr. Martina Cappenberg gewinnen. In vier Workshops mit unterschiedlichen Praxisschwerpunkten wird am Nachmittag eine Vertiefung erfolgen.

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Hilfen zur Erziehung im Dialog: Von Grossen Linien zum Handeln vor Ort

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Hilfen zur Erziehung im Dialog
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Eine Veranstaltung der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe und der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik

28. Juni 2018

Gelsenkirchen, Wissenschaftspark

Die Hilfen zur Erziehung sind ein zentrales Unterstützungsinstrument im Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe. Wachstum, Differenzierung, Kooperation mit anderen Systemen markieren große Linien der vergangenen Jahre. Gleichzeitig ist die lokale Praxis der erzieherischen Hilfen von einem bunten Bild geprägt.

Ausgehend von aktuellen empirischen Befunden werden im Rahmen der Fachtagung unterschiedliche Themen diskutiert.

Das Spektrum reicht von Fragen der Planung und Steuerung über Möglichkeiten und Grenzen präventiver Ansätze bis hin zu aktuellen Herausforderungen beim Personal in den Hilfen zur Erziehung. Darüber hinaus wird der Blick auf spezifische Leistungen wie die Erziehungsberatung oder auch die Eingliederungshilfen (§ 35a SGB VIII) gerichtet sowie aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz und Fragen der Integration im Kontext zugewanderter schutzsuchender junger Menschen diskutiert werden.

Die Veranstaltung ist Teil einer Transferstrategie für das landesweite Berichtswesen zu den Hilfen zur Erziehung in NRW – ein Projekt, welches durch das Land gefördert und gemeinsam von den beiden Landesjugendämtern und der TU Dortmund durchgeführt wird. Die »HzE-Berichterstattung« umfasst eine jährliche Veröffentlichung von Eckdaten zur Inanspruchnahme sowie zu den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung und angrenzender Leistungsbereiche. Jeweils alle zwei Jahre erscheint ein ausführlicher Bericht und in den dazwischenliegenden Jahren wird eine Fachtagung – in diesem Jahr ist es die zweite – in der Reihe »Hilfen zur Erziehung im Dialog« durchgeführt.

Im Rahmen der Fachtagung werden Ergebnisse der Kinder- und Jugendhilfestatistik vorgestellt und mit Erfahrungen aus den Praxisfeldern diskutiert. Gemeinsam mit der Fachöffentlichkeit möchten wir so (Zwischen-)Bilanz ziehen und Perspektiven für das Arbeitsfeld entwickeln. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

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Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Mehr Demokratie wagen in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit
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Handlungsweisen GEBe zur Förderung von Selbstbestimmung und Mitverantwortung

Start 28. bis 29. Juni 2018

Düsseldorf, Jugendherberge

Beteiligung sofort und für alle - So lautet die Forderung wie auch das Ziel der GEBe-Methode für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche müssen nicht erst fit gemacht werden für Beteiligungsprozesse und es müssen auch nicht erst ihre Probleme gelöst werden, bevor sie beteiligt werden können. Die GEBe-Methode zeigt, wie selbst mit so genannten benachteiligten Jugendlichen echte Beteiligung gelingen kann. Zentral ist, die Themen der jungen Menschen zum Ausgangspunkt der pädagogischen Prozesse zu machen.

Diese Themen stecken im Handeln der Kinder und Jugendlichen und lassen sich durch die methodischen Schritte von GEBe erfassen und nutzbar machen.

Die Weiterbildungsreihe qualifiziert für die Anwendung der GEBe-Methoden im pädagogischen Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachkräfte üben im normalen Alltag ihrer Einrichtung eine genauere Beobachtung jugendlicher Besucher/innen und ihrer lebensweltlichen Themen. Sie lernen, diese zu dokumentieren und aus ihnen gesellschaftlich relevante Themen junger Menschen zu erkennen. Daraus ergeben sich praxistaugliche Chancen für gesellschaftliches Engagement (auch benachteiligter) Jugendlicher, so wie es § 11 SGB VIII von der Jugendarbeit fordert.

Während der Seminartage werden dazu Inputs gegeben und Methoden vorgestellt. Die Teilnehmer/innen setzen die methodischen Grundschritte in den Praxisphasen zwischen den Seminartagen um, so dass mit den Ergebnissen beim folgenden Termin weitergearbeitet werden kann.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Beurkundungen im Kindschaftsrecht für fortgeschrittene Fachkräfte
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10. bis 11. Juli 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als erfahrene Fachkraft die Möglichkeit, aufbauend auf schwierigen Fallkonstellationen, rechtliche Fragestellungen vertiefend darzustellen. Ihre Praxisfälle und Fragestellungen können im Rahmen der Veranstaltung mit eingebracht werden. Ferner werden aktuelle gesetzliche Neuregelungen sowie Rechtsprechung zum Beurkundungsrecht behandelt. Unser Ziel ist es, Ihnen als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Beurkundungsstelle vertiefendes Fachwissen für die Aufgabenwahrnehmung zu vermitteln.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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Führungsseminar für Jugendamtsleitungen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Führungsseminar für Jugendamtsleitungen
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1. bis 3. August 2018

Beverungen/Weser

Netzwerke und Präventionsketten brauchen Linien- und Netzwerkorganisation zugleich. Was bedeutet das für die Jugendamtsleitung?

Der Alltag der Jugendamtsleitung ist mehr denn je durch Netzwerke geprägt. Die bewährten und funktionierenden Linienorganisationen der Jugendämter werden stetig durch Netzwerkstrukturen und Präventionsketten erweitert. Dies führt auch zu Veränderungen in Personalführung, strategischer Planung und Gestaltung der Organisation des Jugendamtes.

Netzwerkstrukturen ähneln an vielen Stellen dem Projektmanagement und der damit verbundenen Matrixorganisation. Daraus ergeben sich typische Fragen: Wer ist in welchen Netzwerken aktiv? Was übernehme ich selbst, was delegiere ich? Welche Befugnisse erhalten die entsendeten Mitarbeitenden? Wie bleibe ich informiert? Was stärkt mich als Jugendamtsleitung? Wie sichere ich die Effektivität der Linienorganisation in diesem Kontext? Und Netzwerke gibt es viele: Frühe Hilfen, Kinderarmut, Bildungslandschaften, Flüchtlinge, Kein Kind zurücklassen, Gesundheitsförderung und Kommunale Integrationszentren.

Die Aufgabe der Jugendamtsleitung ist die Entwicklung einer geeigneten Organisationskultur. Zentral dabei ist die strategische Ausrichtung der unterschiedlichen Netzwerke hin zu Präventionsketten und einer integrierten Gesamtstrategie.

Das Seminarkonzept beruht darauf, dass unterschiedliche Führungsaufgaben als Projektleitungsrollen vergeben werden (Bau zweier Flöße, Floßführung auf dem Wasser, Verpflegung, Übernachtungsmanagement), mit der Gruppe umgesetzt und intensiv reflektiert werden. Die oben beschriebenen Herausforderungen des »Netzwerkens« für die Jugendamtsleitungen sind so Teil des Lernprozesses im Seminar

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Neu in der Fachberatung. Neu in der Moderation? Seminar für Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen

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30. bis 31. August 2018

Siegburg, Katholisch-Soziales Institut (KSI)

Sie sind noch neu in der Funktion der Fachberatung und müssen immer mehr Besprechungen und Veranstaltungen moderieren? Sie möchten in Besprechungen zielsicher zu strukturierten und dokumentierten Resultaten kommen? Sie möchten die Kompetenz aller Teilnehmer nutzen und ein produktives Arbeiten ermöglichen?

Dann sollten Sie Ihre Besprechungen und Veranstaltungen professionell moderieren! Erlernen Sie die hierfür wichtigen Arbeitstechniken. So kommen Sie mit systematischer Vorbereitung und kontinuierlicher Visualisierung schnell zu besseren Ergebnissen.

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Beurkundungen im Kindschaftsrecht für neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft

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3. bis 4. September 2018

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Ihre Urkundstätigkeit im Jugendamt, als Durchführung sozialstaatlicher Verwaltung, hat ihren formalen Rahmen im Beurkundungsgesetz. Die Umsetzung erfordert gründliche Rechtskenntnisse und Rechtssicherheit sowie einen sicheren Umgang mit dem Gesetz. Zunehmend sind auch Kenntnisse der zwischenstaatlichen Verträge und Verordnungen, die im Zusammenhang mit Ihrer Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhaltsforderungen relevant sind, maßgeblich. Zur rechtssicherer Arbeit ist die Bildung, Erweiterung und Auffrischung von Fachwissen maßgeblich und notwendig. Denn Fachwissen schafft Fachkräfte.

Wir geben Ihnen als neue Fachkräfte im Fachdienst Beistandschaft eine gute Ausstattung an Handwerkszeug und Geschick mit auf den Weg. Wir erklären Ihnen das Verfahren, was Sie dürfen, wo etwas steht und wie Sie es am besten machen. Mit praxisbezogenen Fallbeispielen liegt der Seminarschwerpunkt bei den Voraussetzungen für die Wirkung und die Vollstreckung von Urkunden.

Mit unserem modernen und dynamischen Fortbildungskonzept bieten wir Ihnen ein Seminar in einer angenehmen und professionellen Umgebung. Mit dem Einsatz bundesweit agierender Experten und Expertinnen als Referenten und Referentinnen stellen wir Ihnen ein weit- und tiefgreifendes Fortbildungsangebot zur Verfügung.

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Biografiearbeit mit Pflegekindern

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Fortbildungsreihe der Landesjugendämter Westfalen und Rheinland

Start: 8. bis 10. Oktober 2018

Essen/Mülheim an der Ruhr

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit zu reflektieren und ihre Zukunft zu gestalten. Besonders junge Menschen, die nicht bei ihren Eltern leben können und in Pflegefamilien einen sicheren Lebensort gefunden haben, beschäftigt ihre Geschichte. Biografiearbeit kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts unterstützen und zur psychischen Widerstandsfähigkeit beitragen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hilft Kindern und Jugendlichen, sich besser kennenzulernen und lebensgeschichtliche Erfahrungen zu integrieren.

Im Rahmen der Weiterbildung erleben Sie, wie Biografiearbeit wirkt und wie Sie diese mit Behutsamkeit und Kompetenz planen und anleiten. Sie erfahren und erproben außerdem, wie Sie die Pflege- und Herkunftseltern der Kinder, die in deren Lebensgeschichte eine wichtige Rolle einnehmen, einbeziehen können.

Sie erlernen unterschiedliche kreative Methoden und Techniken, wie etwa die Arbeit mit dem Lebensbuch, dem Vier-Eltern-Modell oder der Lebenslinie. Dabei befassen Sie sich auch mit Ihrer eigenen Lebensgeschichte. Mittels Impulsvorträgen wird Ihnen das erforderliche Hintergrundwissen vermittelt. In Gruppen-, Paar- und Einzelarbeiten haben Sie Gelegenheit, Methoden der Biografiearbeit auszuprobieren und zu reflektieren.

Die Weiterbildung umfasst 42 Unterrichtseinheiten a 1,5 Stunden. Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates ist die kontinuierliche Teilnahme an allen Modulen, die Arbeit in selbstorganisierten Regionalgruppen sowie die Durchführung und Präsentation eines Praxisprojektes. Der Kurs schließt mit einem Zertifikat ab.

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Zertifikatskurs Professionelles Management im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD)

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Zertifikatskurs Professionelles Management
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Ein Kurs des LVR-Landesjugendamtes Rheinland und des LWL-Landesjugendamtes Westfalen

Start 13. bis 15 November 2018

Schwerte, HAUS VILLIGST

Wer Leitungsverantwortung im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD/KSD) hat, steht vor vielfältigen Herausforderungen: Ein moderner ASD muss seine Leistungen an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, gesetzlichen Änderungen und fachlichen Orientierungen anpassen. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt dabei unter erhöhtem Legitimationsdruck in Bezug auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Hilfeleistungen.

Professionelles Management und Kooperation innerhalb und über die Jugendhilfe hinaus haben immens an Bedeutung gewonnen. Nur wer aktiv die eigene Leitungsrolle ausgestaltet und den eigenen Dienst konsequent nach fachlichen und wirtschaftlichen Maßstäben ausrichtet, kann diesen Anforderungen begegnen und sie auch als Chance der Gestaltung annehmen.

Der auf die Leitungsrolle im ASD zugeschnittene Zertifikatskurs bietet viele Möglichkeiten, die Managementkompetenzen speziell für dieses Handlungsfeld weiter zu profilieren.

Die sieben dreitägigen Module werden inhaltlich und organisatorisch von Referentinnen und Referenten der Landesjugendämter sowie aus der Wissenschaft und von freien Instituten gestaltet. Letzere sind teilweise über die Jugendhilfe hinaus auch in anderen Profit- und Nonprofitbereichen tätig.

Thematische Schwerpunkte sind sowohl die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leitungs- und Personalführungskonzept als auch Projekt- und Personalmanagement, Qualitäts- und Organisationsentwicklung sowie wirkungsorientierte Steuerung.

Neben dem Kennenlernen von Konzepten und Methoden bietet der Kurs Gelegenheit, sich mit anderen Leitungskräften auszutauschen und die eigene Praxis vor dem Hintergrund des erworbenen Wissens zu überprüfen. Dabei stehen sowohl die Reflexion persönlicher Stärken als auch die Weiterentwicklung der Organisation im Fokus.

Paare im Ausnahmezustand

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Trennung, Scheidung, Elternstreit - Mediationstechniken in der Beratung strittiger Eltern

28. bis 30. November 2018

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

Die Mediation ist ein strukturiertes und zielorientiertes Verfahren zur Lösung von Konflikten. Mediatoren führen durch einen Klärungsprozess, der das gegenseitige Verstehen fördert und die Parteien befähigt, einvernehmliche Lösungen zu finden. Techniken und Methoden aus der Mediation haben sich auch für Fachkräfte aus ASO und Beratungsstellen als hilfreiches Instrumentarium erwiesen.

In diesem Seminar steht der kraftvolle Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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