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Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes.

Weitere Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse des LVR-Landesjugendamtes finden Sie im Online-Fortbildungskatalog.

Forum Jugendhilfeplanung der Großstädte in NRW

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4. April 2017

Dortmund, Rathaus (Saal HANSE)

Die Jugendhilfeplanung in großstädtischen Strukturen hat eigene Anforderungen, Rahmenbedingungen und Entwicklungslinien.

Diese eintägige Veranstaltung bietet den Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplanern der Großstädte fachlichen Input und Praxisbeispiele zu aktuellen Themen sowie die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Diskussion.

In diesem Jahr werden wir uns insbesondere mit dem Thema Flüchtlinge in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe beschäftigen.

Das LVR-Landesjugendamt Rheinland und das LWL-Landesjugendamt Westfalen veranstalten dieses Forum für die Planungsfachkräfte der Großstädte gemeinsam, um landesweit den Großstädten die Möglichkeit für einen gemeinsamen Diskurs zu geben.

Eingeladen sind alle Planungsfachkräfte der Großstadtjugendämter mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

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Daten auswerten und darstellen in der Jugendhilfe- und Sozialplanung

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26. bis 27. April 2017

Siegburg, Katholisch-Soziales-Institut (KSI)

Planerinnen und Planer in der Jugendhilfe und in anderen sozialen Planungsfeldern sind täglich mit der Erfassung und Aufbereitung von Daten unterschiedlichster Form befasst (soziodemografische Daten, Falldaten, Budgets etc.). Zum Handwerkszeug gehört dabei die EDV, insbesondere die Tabellenkalkulation. In dieser Fortbildung geht es darum, die besonderen Möglichkeiten von Microsoft Excel® im Bereich der Auswertung und Darstellung von Daten kennen zu lernen und anzuwenden. Alle Fallstudien und Anwendungen beziehen sich auf Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Jugendhilfe- und Sozialplanung. Grundkenntnisse im Umgang mit der Tabellenkalkulation sind ausreichend für die Teilnahme.

Themen sind u.a. der Datenimport, grafische Darstellung von Daten und vor allem die Auswertung von Daten mit Hilfe von Pivot-Tabellen.

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Navi 8.0. Tagung für die ASD-Leitungskräfte in Nordrhein-Westfalen

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Das inklusive Jugendamt: Können wir das und wie können wir das?

27. April 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Seit Langem wird die Zusammenführung der Hilfen für junge Menschen mit und ohne Behinderung in einem Gesetz diskutiert. Im letzten Jahr wurden erste Gesetzesentwürfe zur »Inklusiven Lösung« im SGB VIII bekannt. Nach kritischen Rückmeldungen aus der Fachöffentlichkeit, die sich weniger gegen die Zusammenführung, sondern mehr auf das Verfahren und die inhaltliche Umsetzung bezog, scheint diese Reform in der derzeitigen Legislaturperiode nicht zu erfolgen.

Dies eröffnet die Chance, frei von konkreten Vorgaben und ohne Zeitdruck Perspektiven zur Inklusion zu diskutieren und eine eigene Haltung zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung steht die Frage: Können wir ein »inklusives Jugendamt« gestalten und wie können wir das?

Bei der Tagung sollen diese Frage und die Erwartungen an ein inklusives Jugendamt aus unterschiedlichen Perspektiven und auf der Grundlage eigener Erfahrungen beleuchtet und diskutiert werden: aus der wissenschaftlichen Perspektive, aus der Perspektive eines Fachbereichsleiters, der die Zusammenführung in seinem Fachbereich vollzogen hat, aus dem Blickwinkel einer Einrichtungsleiterin und dem eines ASD-Leiters.

In der anschließenden Diskussion am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die eigene Positionierung zu reflektieren und eine Haltung zum inklusiven Jugendamt zu entwickeln.

Im Abschlussvortrag werden mögliche erste Schritte und Perspektiven zur diesbezüglichen Organisationsentwicklung aufgezeigt.

Die Fachtagung ist - wie bereits die vorangegangenen sieben »Navi-Tagungen« - vorbereitet worden von Vertreterinnen und Vertretern der beiden Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen und der Bundesarbeitsgemeinschaft ASD/KSD.

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Erfolgreich und resilient Führen: Resiliente Führung – Resilienz geht in Führung

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3. bis 4. Mai 2017

Bensberg, Kardinal-Schulte-Haus

Es gibt sie: Die HeldInnen des Arbeitsalltags, die selbst unter enormem Zeitdruck ruhig bleiben und für weniger nervenstarke Kolleginnen und Kollegen ein aufmunterndes Wort finden. Die Kritik konstruktiv aufnehmen und die deutlich sagen können, was sie wann und wie im Rahmen der Unternehmenskultur gestalten können.

Resilienz – oder die innere Widerstandsfähigkeit – ist vielfältig. Jeder Mensch verfügt über seine individuelle Widerstandskraft. Ebenso jedes Team. Jedes Unternehmen. Ohne innere Widerstandsfähigkeit lässt sich eine Führungsaufgabe heute kaum noch bewältigen. Als Führungskraft haben Sie enorme Gestaltungsmöglichkeiten ein Team in seiner Resilienzentwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Teams und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine resiliente Führung erfahren, sind u.a. Veränderungen gegenüber positiv eingestellt und sind im Umgang mit ihnen flexibel. Sie sind motiviert und stehen den Herausforderungen konstruktiv gegenüber. Sie übernehmen Verantwortung, zeichnen sich durch eine divergente Denkweise aus, woraus ein umfangreiches Lösungsspektrum resultiert. Sie verarbeiten Informationen effektiv und effizient, sind zielorientiert sowie realistisch optimistisch eingestellt und unterstützen somit die Führungsarbeit.

Resiliente Teams sind in der Lage, schwierige Situationen zu meistern und konstruktiv zu bewältigen - und sie gehen aus herausfordernden Situationen eher gestärkt als geschwächt hervor. Wie Sie als Führungskraft die Resilienz fördern können ist der Inhalt dieses Seminars.

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Bildung von Anfang an: Frühe Hilfen für (neu) zugewanderte Familien und Kinder

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Ein Vernetzungstreffen für Netzwerkkoordinierende der Frühen Hilfen sowie Fachkräfte aus den Kommunalen Integrationszentren

16. Mai 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Durch Zuwanderung sowie die Einreise von geflüchteten Familien, Kindern und Jugendlichen sind alle Bildungsbereiche gefordert, Perspektiven für Integration und Teilhabe zu entwickeln. Das betrifft auch die Frühen Hilfen! Die verantwort¬lichen Akteure müssen existierende Unterstützungsangebote für die neuen Zielgruppen öffnen und gegebenenfalls ausbauen.

Eine besondere Rolle kommt hier der kommunalen Koordination zu. Sie ist gefordert, die Vielfalt an Programmen und Projekten sinnvoll zusammenzuführen und die Umsetzung in den Sozialräumen und Regionen zu steuern. Dabei sind zwei Akteursgruppen besonders gefordert: Die Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen sowie die Fachkräfte der Kommunalen Integrations¬zentren.

Beide Akteursgruppen sind gut beraten, sich zu vernetzen, ihre jeweiligen Zugänge und Erfahrungen zur Zielgruppe zu nutzen und Aktivitäten aufeinander abzustimmen. Die Arbeitstagung dient vor diesem Hintergrund als Ort des Kennenlernens und fachlichen Austauschs und will Impulse für eine verbesserte Vernetzung geben.

Eingeladen sind ausschließlich die Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen sowie die Fachkräfte aus den Kommunalen Integrationszentren im Rheinland

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Grundlagenseminar zum Umgang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

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29. bis 31. Mai 2017

Essen, Kardinal-Hengsbach-Haus

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen kann eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen helfen, schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.

Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können. Bei Professionellen entsteht oft nur eine vage Idee, die wiederum auch andere Erklärungsversuche zulässt.

Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweisen der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie ein gutes juristisches Grundwissen zum Thema haben.

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Spielorte in der Stadt: Die Stadt als Bewegungsraum

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30. Mai 2017

Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus

Für Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeiten, sich selbständig und frei in ihrer Umgebung zu bewegen, stark abgenommen. Dabei sind geeignete Spiel- und Bewegungsräume wichtig für ein gesundes Aufwachsen. Ziel von Kinder- und Jugendhilfe, Stadtentwicklung, Grünflächenämtern und Bauhöfen muss es daher sein, anregende, vielfältige und altersgerechte Spiel- und Freiräume in ihren Städten zu schaffen. Dabei geht es auch, aber nicht nur um eine verbesserte Ausstattung von Spielplätzen. Eine moderne Stadt- und Spielraumplanung sieht Spiel- und Aufenthaltsbereiche als Bestandteile des städtischen Raumes, auch außerhalb von ausgewiesenen Spielflächen vor. Es geht darum, kinder- und jugendfreundliche Freiräume in der Stadt, naturnahe Spielangebote und Treffpunkte zu schaffen. Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte die Möglichkeit haben, sich in seinem Quartier sicher bewegen zu können und Räume für kreatives Spielen zu finden. Ein bewährtes Instrument dafür ist die Spielleitplanung.

In unserer Veranstaltung stellt Christina Hüls vom Planungsbüro STADTKINDER Grundlagen der Spielflächenplanung vor, erläutert rechtliche und qualitative Rahmenbedingungen der Freiflächenplanung und stellt am Beispiel des Masterplans Spielen & Bewegen aus Mülheim an der Ruhr dar, wie die Stadt als Bewegungsraum funktionieren kann. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Fragestellungen zur Spielraumplanung untereinander auszutauschen.

Eingeladen sind Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner gerne zusammen mit Planungsbeteiligten anderer Ämter und Fachbereiche.

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Paare im Ausnahmezustand: Trennung, Scheidung, Elternstreit - Mediationstechniken in der Beratung strittiger Eltern

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7. bis 9. Juni 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Mediation ist ein strukturiertes und zielorientiertes Verfahren zur Lösung von Konflikten. Mediatoren führen durch einen Klärungsprozess, der das gegenseitige Verstehen fördert und die Parteien befähigt, einvernehmliche Lösungen zu finden. Techniken und Methoden aus der Mediation haben sich auch für Fachkräfte aus ASO und Beratungsstellen als hilfreiches Instrumentarium erwiesen.

In diesem Seminar steht der kraftvolle Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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Fit für die Zukunft

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11. bis 13. September 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet wichtige Beiträge zu einer positiven »Kultur des Aufwachsens« für viele junge Menschen.

Sie findet außerhalb der Schule, zum Beispiel in »Häusern der Offenen Tür«, auf Abenteuerspielplätzen in Vereinen oder in Jugendzentren statt.

Offene Kinder-und Jugendarbeit muss sich aber auch immer wieder neu den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anpassen, indem sie auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert; hierzu gehören u.a. der Ausbau von Ganztagsschulen und die Herausforderung einer Gesellschaft der Vielfalt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Offenen Kinder und Jugendarbeit haben dabei eine doppelte Aufgabe zu bewältigen: sie müssen sich in einem im Umbruch befindlichen Praxisfeld zurechtfinden und an dessen Entwicklung mitwirken-und zugleich für sich selbst eine berufliche Orientierung und Identität finden.

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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

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7. Zertifikatskurs für Fachberatungen KiTa und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

Start 13./14. November 2017

Köln, Tagungs- und Gästehaus St. Georg

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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