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Bildung von Anfang an: Frühe Hilfen für (neu) zugewanderte Familien und Kinder

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Ein Vernetzungstreffen für Netzwerkkoordinierende der Frühen Hilfen sowie Fachkräfte aus den Kommunalen Integrationszentren

16. Mai 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Durch Zuwanderung sowie die Einreise von geflüchteten Familien, Kindern und Jugendlichen sind alle Bildungsbereiche gefordert, Perspektiven für Integration und Teilhabe zu entwickeln. Das betrifft auch die Frühen Hilfen! Die verantwort¬lichen Akteure müssen existierende Unterstützungsangebote für die neuen Zielgruppen öffnen und gegebenenfalls ausbauen.

Eine besondere Rolle kommt hier der kommunalen Koordination zu. Sie ist gefordert, die Vielfalt an Programmen und Projekten sinnvoll zusammenzuführen und die Umsetzung in den Sozialräumen und Regionen zu steuern. Dabei sind zwei Akteursgruppen besonders gefordert: Die Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen sowie die Fachkräfte der Kommunalen Integrations¬zentren.

Beide Akteursgruppen sind gut beraten, sich zu vernetzen, ihre jeweiligen Zugänge und Erfahrungen zur Zielgruppe zu nutzen und Aktivitäten aufeinander abzustimmen. Die Arbeitstagung dient vor diesem Hintergrund als Ort des Kennenlernens und fachlichen Austauschs und will Impulse für eine verbesserte Vernetzung geben.

Eingeladen sind ausschließlich die Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen sowie die Fachkräfte aus den Kommunalen Integrationszentren im Rheinland

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Armutssensibel Handeln und Teilhabe ermöglichen: Empfehlungen für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen

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Empfehlungen für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen

23. Mai/14. Septmber 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Kinder, die in benachteiligten Lebenslagen aufwachsen haben nicht weniger Potentiale und Begabungen als andere Kinder. Sie und ihre Familien benötigen oftmals mehr Unterstützung um ihre Möglichkeiten und Potentiale zu entfalten.

Die Einbeziehung der Familie als ersten Bildungsort der Kinder spielt für viele Kindertageseinrichtungen eine zentrale Rolle. Hierbei ist es für die pädagogischen Fachkräfte hilfreich, Verhalten von Eltern und ihren Kindern besser verstehen und einordnen zu können. So gelingt es, das Augenmerk auf die Ressourcen der Familien zu richten und passgenaue Unterstützung anzubieten und zu vermitteln.

Im Rahmen dieses zweitätigen Seminars wird ein Einblick in die Rolle der Kindertageseinrichtungen in der Armutsprävention gegeben. Es besteht die Möglichkeit hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Leitungen von Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen und Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut.

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Unbegleitete Minderjährige Ausländer: Fremde Länder – Fremde Sitten

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23. Mai 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Im Laufe des letzten Jahres sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Nach der Schätzung des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) waren etwa 340 000 davon minderjährig (begleitet und unbegleitet).

Ihnen allen ist gemein, dass sie Zuflucht und ein neues Zuhause suchen. Gleichzeitig bringt jeder Flüchtling aber einen anderen Erfahrungs- und Erwartungshorizont mit, der bei der Integrationsarbeit berücksichtigt werden muss.

In dem Seminar werden die fünf zahlenmäßig bedeutendsten Herkunftsländer von Geflüchteten in Deutschland vorgestellt.

Dabei werden die Situation in den Herkunftsländern, die Fluchtwege nach Deutschland und insbesondere die Herausforderungen junger Geflüchteter in Deutschland dargestellt.

In einem zweiten Teil werden die besonderen Herausforderungen der Jugendhilfe im Umgang mit jungen Geflüchteten dargestellt und interaktiv mit den Teilnehmern Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert.

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Grundlagenseminar zum Umgang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

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29. bis 31. Mai 2017

Essen, Kardinal-Hengsbach-Haus

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen kann eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen helfen, schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.

Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können. Bei Professionellen entsteht oft nur eine vage Idee, die wiederum auch andere Erklärungsversuche zulässt.

Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweisen der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie ein gutes juristisches Grundwissen zum Thema haben.

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Spielorte in der Stadt: Die Stadt als Bewegungsraum

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30. Mai 2017

Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus

Für Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeiten, sich selbständig und frei in ihrer Umgebung zu bewegen, stark abgenommen. Dabei sind geeignete Spiel- und Bewegungsräume wichtig für ein gesundes Aufwachsen. Ziel von Kinder- und Jugendhilfe, Stadtentwicklung, Grünflächenämtern und Bauhöfen muss es daher sein, anregende, vielfältige und altersgerechte Spiel- und Freiräume in ihren Städten zu schaffen. Dabei geht es auch, aber nicht nur um eine verbesserte Ausstattung von Spielplätzen. Eine moderne Stadt- und Spielraumplanung sieht Spiel- und Aufenthaltsbereiche als Bestandteile des städtischen Raumes, auch außerhalb von ausgewiesenen Spielflächen vor. Es geht darum, kinder- und jugendfreundliche Freiräume in der Stadt, naturnahe Spielangebote und Treffpunkte zu schaffen. Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte die Möglichkeit haben, sich in seinem Quartier sicher bewegen zu können und Räume für kreatives Spielen zu finden. Ein bewährtes Instrument dafür ist die Spielleitplanung.

In unserer Veranstaltung stellt Christina Hüls vom Planungsbüro STADTKINDER Grundlagen der Spielflächenplanung vor, erläutert rechtliche und qualitative Rahmenbedingungen der Freiflächenplanung und stellt am Beispiel des Masterplans Spielen & Bewegen aus Mülheim an der Ruhr dar, wie die Stadt als Bewegungsraum funktionieren kann. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Fragestellungen zur Spielraumplanung untereinander auszutauschen.

Eingeladen sind Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner gerne zusammen mit Planungsbeteiligten anderer Ämter und Fachbereiche.

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Paare im Ausnahmezustand: Trennung, Scheidung, Elternstreit - Mediationstechniken in der Beratung strittiger Eltern

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7. bis 9. Juni 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Die Mediation ist ein strukturiertes und zielorientiertes Verfahren zur Lösung von Konflikten. Mediatoren führen durch einen Klärungsprozess, der das gegenseitige Verstehen fördert und die Parteien befähigt, einvernehmliche Lösungen zu finden. Techniken und Methoden aus der Mediation haben sich auch für Fachkräfte aus ASO und Beratungsstellen als hilfreiches Instrumentarium erwiesen.

In diesem Seminar steht der kraftvolle Umgang mit Konflikten im Vordergrund. Es kann erlebt werden, dass, sobald die Konflikte Platz haben, das darauf folgende Verhandeln um Lösungen leichter geht.

Ziel der Fortbildung ist es, Grundhaltungen, Methoden und Techniken der Mediation am Beispiel einer strittigen Familiensituation kennen zu lernen, (evtl. aufzufrischen) und zu erproben.

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Gemeinsame Arbeitstagung der Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen

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20. bis 21. Juni 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Am 20. und 21. Juni 2017 findet die diesjährige gemeinsame Arbeitstagung der Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen in Bonn statt.

Im Eröffnungsvortrag wird Prof. Dr. Thomas RAUSCHENBACH, Vorsitzender der Sachverständigenkommission und Direktor des Deutschen Jugendinstituts, wird ausgewählte Schwerpunkte des 15. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung vorstellen und zur Diskussion stellen.

Neben anderen aktuellen Themen wird auch die anstehende Änderung des SGB VIII Inhalt der Tagung sein. Eine vollständige Tagesordnung wird in Kürze veröffentlicht.

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Teilhabe sichern auch wir! Basiswissen für Fachkräfte zu Armut bei Kindern

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4. Juli 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

In einem reichen Land wie Deutschland leben viele Kinder und Jugendliche in Armut. Ein Leben in Armut wirkt sich auf die Entwicklungschancen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen aus. Es besteht daher Handlungsbedarf, um die Teilhabemöglichkeiten von allen Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fachkräfte, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen durch ihre Arbeit mitgestalten, können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Grundlage hierfür ist das Wissen über Armut und ihre Folgen bei Kindern und Jugendlichen.

Unter welchen Armutsfolgen leiden Kinder und Jugendliche? Welche Konzepte der Armutsmessung gibt es? Was ist kindbezogene Armutsprävention? Diese und weitere Fragen wird das Tagesseminar aufgreifen. Ziel des Seminars ist es, Basiswissen zu Armut bei Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut lädt herzlich dazu ein, im Rahmen des Tagesseminars einen tieferen Einblick in das Themenfeld Kinderarmut zu erhalten, hierüber miteinander zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe und aus den Bereichen Gesundheit, Schule und Soziales, Koordinierende von Netzwerken gegen Kinderarmut sowie an am Themenfeld interessierte Personen.

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Gemeinsam Vielfalt leben: Kultursensibel Essen & Trinken in der Kita. Fachtagung zum 3. Tag der Kita-Verpflegung in NRW

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12. Juli 2017

Köln, Zentralverwaltung des LVR

Miteinander essen – genießen – spielen – lernen.

Durch eine steigende Anzahl von Kindern aus verschiedenen Kulturen in der Kita erhöhen sich die Anforderungen an pädagogische Fachkräfte, Kita-Leitungen, Hauswirtschaftskräfte und Essensanbieter, alle Kinder mit leckeren und gesunden Mahlzeiten zu versorgen. Zudem darf neben immer flexibleren Öffnungszeiten und vielfältigen Wünschen und Bedürfnissen der Eltern für ihre Kinder ein Blick auf das Kitapersonal nicht fehlen.

Unter dem Motto „Gemeinsam Vielfalt leben: Kultursensibel Essen & Trinken in der Kita.“ möchten wir mit Ihnen, Expertinnen und Experten verschiedener Professionen ins Gespräch kommen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was Sie für die Praxis brauchen, um in der Kita gemeinsam Vielfalt zu leben. Der Blick auf unterschiedliche Esskulturen, Essgewohnheiten und Traditionen bietet die Chance, dass Kinder ihre eigenen Essgewohnheiten kennenlernen und darüber hinaus einen Einblick in fremde Esskulturen erhalten.

Eltern rund um die Aktivitäten miteinzubinden fördert das Miteinander: Denn nichts ist schöner, als mit Kindern ein neues Gericht zu kochen und anschließend gemeinsam zu essen. Was zu beachten ist, wenn Eltern und Kinder im Rahmen pädagogischer Aktionen mitkochen, erfahren Sie, neben vielen weiteren spannenden Themen, im Rahmen der Fachtagung zum 3. Tag der Kita-Verpflegung.

Wir möchten Sie informieren, Tipps für die Praxis geben, den Erfahrungsaustausch ermöglichen und Sie ermuntern, diesen Strauß von Herausforderungen anzunehmen.

Ein großer Marktplatz mit unterschiedlichen Ausstellern bietet darüber hinaus ganztägig Raum zu Gesprächen.

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Fit für die Zukunft

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11. bis 13. September 2017

Bonn, Gustav-Stresemann-Institut (GSI)

Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet wichtige Beiträge zu einer positiven »Kultur des Aufwachsens« für viele junge Menschen.

Sie findet außerhalb der Schule, zum Beispiel in »Häusern der Offenen Tür«, auf Abenteuerspielplätzen in Vereinen oder in Jugendzentren statt.

Offene Kinder-und Jugendarbeit muss sich aber auch immer wieder neu den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anpassen, indem sie auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert; hierzu gehören u.a. der Ausbau von Ganztagsschulen und die Herausforderung einer Gesellschaft der Vielfalt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Offenen Kinder und Jugendarbeit haben dabei eine doppelte Aufgabe zu bewältigen: sie müssen sich in einem im Umbruch befindlichen Praxisfeld zurechtfinden und an dessen Entwicklung mitwirken-und zugleich für sich selbst eine berufliche Orientierung und Identität finden.

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INKLUSION – EINE HERAUSFORDERUNG FÜR PÄDAGOGEN DER FRÜHEN KINDHEIT

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Inklusion - eine Herausforderung für Pädagogen der Frühen Kindheit
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7. Zertifikatskurs für Fachberatungen KiTa und Kindertagespflege und Leitungen von Kindertagesstätten

Start 13./14. November 2017

Köln, Tagungs- und Gästehaus St. Georg

Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat bewirkt, dass in Deutschland ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden muss. Das bedeutet, dass allen Kindern eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird, um die Chance zu gewährleisten, einander in den verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit gleichen Rechten kennen zu lernen. Inklusive Frühpädagogik verfügt über ein hohes Potenzial, das dazu beitragen kann, dass Ausgrenzung und Diskriminierung keine Themen mehr sind.

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