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14. Oktober 2020
Das Museum Folkwang ist das „Museum des Jahres“
Deutschlands Kunstkritiker haben das Museum Folkwang in Essen zum „Museum des Jahres“ gewählt. Dem traditionsreichen und besonders besucherfreundlichen Haus sei es immer wieder gelungen, seine bedeutende Sammlung mit thematisch aktuellen Sonderausstellungen zu verbinden, wie es etwa bei der derzeit laufenden Schau „Der montierte Mensch“ zu sehen ist. Dies erklärten die in der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA zusammengeschlossenen Kunstexpert*innen bei ihrer Jahresversammlung in Köln.

Der neue Direktor des Museums Folkwang in Essen, Peter Gorschlüter, habe das Haus auch dadurch attraktiver gemacht, dass anstelle der üblichen chronologischen Hängung eine thematische Präsentation zu sehen sei, bei der neben der Kunst zugleich auch archäologische und ethnologische Stücke gezeigt werden. Besondere Publikumsnähe stelle das Essener Museum nicht nur dank des von der Krupp-Stiftung ermöglichten freien Sammlungs-Eintritts, sondern auch durch eine gelungene, mehrsprachige Webseite unter Beweis.

„Das Museum Folkwang setzt mit Erfolg alles daran, dem Bildungsauftrag der Museen nachzukommen und gleichzeitig für sein Publikum attraktiv zu sein, ohne Kompromisse zu machen“, betont die Präsidentin der deutschen AICA-Sektion, Danièle Perrier. Das Vorbild, für den freien Eintritt in die Sammlung einen Mäzen zu finden und damit die Besucher*innenzahlen deutlich anzuheben, sei „unbedingt nachahmenswert“.

Seit 1977 lädt das European Museum Forum jährlich europäische Museen ein, sich um den European Museum of the Year Award (EMYA) zu bewerben. Für den EMYA nominiert werden Museen, die ihr Publikum in einer besonderen Art und mit einer einzigartigen Atmosphäre ansprechen und durch eine ideenreiche Präsentation und Interpretation ihrer Exponate sowie durch einen kreativen Zugang zu sozialer Verantwortung und zu Fragen der Museumsvermittlung überzeugen. Bewerben können sich neu gegründete und umfassend überarbeitete Museen.

Die rund 200 in der deutschen AICA-Sektion zusammengeschlossenen Autor*innen, Journalist*innen und Publizist*innen vergeben jedes Jahr ihre drei undotierten Auszeichnungen an Museen und für einzelne besonders gelungene Kunstausstellungen. In der internationalen AICA, einer von der UNESCO anerkannten Nicht-Regierungsorganisation, sind weltweit in 64 Ländern knapp 6000 Kritikerinnen und Kritiker organisiert.“

www.aica.de

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